TV Dülmen e.V.
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Trainerausbildung beim TV

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Volleyball (D1): Damen erwischen einen gebrauchten Tag

 

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Team Damen 1

Dülmen (mpm). Am zweiten Spieltag in der Landesliga 7 treffen die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen auf den SV Teuto Riesenbeck und unterliegen unerwartet klar mit 0:3 (18:25; 28:25; 25:27). Somit steht der TV gleich zu Beginn der Saison mit dem Rücken zur Wand und befindet sich Dank des gegen Coesfeld erwirtschafteten Pünktchens noch in der Tabellenmitte.

„Ich bin wahrlich irritiert“, konstatiert Trainer Mohr nach dem Spiel, „ich weiß nicht, wie wir da so unter die Räder kommen konnten. Die Riesenbecker kennen wir aus der vorletzten Saison und da haben wir mit zwei Siegen abgeschlossen. Aber heute hat das nicht sollen sein. Heute steckte echt der Wurm drin. Alles, was bei uns in die Hose ging, hat auf Riesenbecker Seiten ausnahmslos geklappt. Wenn wir es allerdings nicht schaffen im dritten Satz zwei Satzbälle für uns zu verwerten, dann folgt die Antwort auf dem Fuße.“

Dabei war der TV fast mit Sollstärke angetreten, denn Karina fand zurück ins Team und absolvierte ihr erstes Saisonspiel. Die einzelnen Positionen waren doppelt besetzt, so dass der TV auf Alternativen auf der Ersatzbank zurückgreifen konnte.

Gleich zu Beginn des ersten Satzes zeichnete sich ab, dass es ein schweres Stück Arbeit werden würde, denn Fortuna war dem TV nur selten hold. Netzroller landeten auf Dülmener Seiten, Blockabpraller ebenfalls. Die Teutonen waren gut aufgestellt und überzeugten in der Feldabwehr. Der TV hatte seine liebe Mühe in der Annahme – vielfach musste Zuspielerin Ritschie Ausflüge ins Hinterfeld machen, um den versprungenen Ball noch nach vorne zu bringen. Der Angriff sah sich dann einem stabilen Block gegenüber und hatte Mühe, überhaupt durchzukommen. So errang der TV nur ein Remis zum 4:4 und anschließend zum 10:10 und musste immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Der SV verlegte sich auf seine unkalkulierbaren Schnellangriffe in der Mitte und mogelte sich immer wieder durch den Dülmener Block auf der Außenbahn. So zerrannen dem TV die Punkte nur so zwischen den Fingern und der Rückstand von 10:14 erhöhte sich auf 15:23. Die letzten drei Punkte in der Aufholjagd waren nur Ergebniskorrektur, so dass der TV mit einer kämpferischen aber letztlich erfolglosen Leistung des Satz zu 18 verlustig ging.

Im zweiten Satz wurde gewechselt, um frischen Wind in die Angriffsformation zu bringen. Aber nach dem Startgeplänkel zum 6:6 Remis setzte der SV wieder auf das Glück des Tüchtigen, blieb fehlerfrei und zog auf 6:11 aus TV Sicht davon. Der TV kämpfte und punktete über Hanni mit dreckigem Spiel, d.h. mit kurz gelegten Bällen in die Feldmitte. Aber der SV war wachsam, schloss die Lücke mit persönlichem Einsatz und setzte sich mit 13:16 ab. Die TV Damen verlegten sich nun auf die Außenpositionen, denn Kapitänin Piazett brillierte im Angriff über Kopf und brachte ihr Team zurück ins Spiel. Beim Spielstand von 18:21 war es Zeit für den TV, eine Schüppe draufzulegen, aber das Pulver war verschossen. Riesenbeck servierte und musste nur noch die restlichen drei Punkte zum Sieg vom Wegesrand auflesen.

Den dritten Durchgang begannen die TV Damen wie gelähmt, denn sie erlaubten dem Gegner mehrfach davon zu ziehen, um sich dann wieder zum Remis heranzukämpfen. So geschehen vom 0:3 auf 9:9 und 11:14 auf 15:15 Einstand. Erst jetzt wurde der Schalter umgelegt. Riesenbeck zeigte Schwächen, der TV konnte endlich punkten und das erste Mal im Spiel die Führung übernehmen. Endlich klappte der Diagonalangriff aus Lulus Feder und schlug im Feld der Teutonen ein. Der TV setzte sich ab und hatte beim 23:18 den Satzsieg schon zum Greifen nahe. Nun schlug die Stunde des SV. Die Riesenbecker gaben nicht auf, erkämpften sich Punkt um Punkt und eliminierten ihre eigene Fehlerrate. Diese massive Gegenwehr irritierte den TV, der darauf einen Einstand zu 23 zuließ. Dann kam der erlösende Punkt und der TV hatte das Heft in der Hand. Leider wurde der Satzball im Aufschlag abgeschenkt und auch der zweite wieder zurückeroberte Service landete im Aus. Riesenbeck nutzte die Gunst der Stunde, zog am TV vorbei und siegte nicht unverdient im dritten Satz und damit in der Gesamtbilanz.

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Aber zumindest vorbereitet sind wir :-)

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