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Trainerausbildung beim TV

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Volleyball (D1): In der Landesliga bläst der Wind von vorn

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Team Damen 1 als frischer Aufsteiger in der Landesliga 7

Dülmen (mpm). Zum Saisonauftakt in der Landesliga 7 treffen die ersten Volleyballdamen des TV Dülmen auf die Spielgemeinschaft Coesfeld 06 und unterliegt nach Verlängerung mit 2:3 (20:25; 20:25; 25:22; 25:19; 2:15). Nach einer siegverwöhnten Saison in der Bezirksliga wird der frisch ambitionierte Aufsteiger von der alten Dame Coesfeld erst einmal auf den Boden der Tatsachen geholt.

„Insgesamt ein gutes Spiel, denn gegen ein etabliertes Coesfeld mit dessen erfahrungsschwangeren Kader darf man verlieren“, resümiert das Trainergespann Ulrich Marx und Markus Mohr nach dem Abpfiff, „natürlich werden wir das Spiel aufarbeiten, um für das nächste Mal gewappnet zu sein. Nicht geht, dass wir zur Begrüßung in den ersten beiden Sätzen uns jeweils einen solch massiven Rückstand einfahren. Das darf nicht passieren. In den folgenden beiden Sätzen haben wir gezeigt, dass wir uns keinesfalls verstecken müssen. Somit sind wir nicht unzufrieden. Einen Punkt gegen die alte Dame Coesfeld ist schon etwas wert. Das müssen uns die anderen Aufsteiger erst einmal nachmachen.“

Im ersten Satz begann der TV verhalten und war sofort in Ehrfurcht erstarrt. Coesfeld spielte seinen Streifen herunter und profitierte von seinen langen Blockspielern. Da der Dülmener Angriff nicht sein Ziel erreichte, konnte kein Druck aufgebaut werden, so dass die Coesfelder jeden Ball locker parieren konnten. So stellte sich der TV zum Auftakt gleich einem 0:8 Rückstand und musste sofort zur Aufholjagd blasen. Wenngleich der TV nun besser ins Spiel fand, Akzente in Abwehr und Zuspiel setzen konnte, so ließ sich die alte Dame Coesfeld die Butter nicht vom Brot nehmen und absolvierte den ersten Satz ungefährdet mit 20 Gegenpunkten.

Im zweiten Satz zeigte sich dasselbe Bild. Wieder in Hochachtung erstarrt reagierte Dülmen nur auf das muntere Treiben der SG und geriet wieder mit 1:9 ins Hintertreffen. Wenngleich der Dülmener Spielaufbau nun besser funktionierte und der ein oder andere Block von Erfolg gekrönt war, so war Fortuna der Führenden hold und bescherte der SG den zweiten Satzgewinn in Folge. Nun sah es nach einem schnellen Spiel ohne viel Federlesens aus.

Im dritten Satz stellte Dülmen um, positionierte Neuzugang Primanina nun in der Mitte und urplötzlich klappten die Spielzüge. Erstmalig gelang es, eine leichte Führung von 6:3 zu Beginn herauszuspielen und den Gegner zu beeindrucken. Nun verwandelte sich das Kaninchen vor der Schlange in einen Mungo, der der SG die Zähne zeigte. Das ursprüngliche Konzept, gleich mit dem ersten Ball auf der Gegenseite Druck auszuüben und damit die Coesfelder zu stören, ging auf. Der Aufschlag gab sich nun mehr Risiko hin und wurde belohnt. Der TV konnten seinen knappen Vorsprung halten, Coesfeld verblüffen und errangen den ersten Satzsieg in der neuen Saison.

Im vierten Satz schüttelte sich die SG und brauchte etwas Zeit, um unerwartete Satzniederlage zu verdauen. Inzwischen war der TV aus den Sträuchern gekommen und sammelte fleißig Zähler für das Punktekonto. So lag eine frühe Führung von 9:3 auf der Hand und auf Seiten des Gegners machte sich die Verunsicherung breit. Nun kam die Sternstunde des Aufschlags. Ritschie suchte sich den Schwachpunkt in der SG Annahme und servierte gesprungen. Coesfeld konnte nicht adäquat parieren, wechselte seine Spielerinnen gleich mehrfach, aber es half nichts. Der TV zog Punkt um Punkt davon und fuhr den zweiten Satzsieg der Saison erfolgreich ein.

Im Tiebreak sollte sich das Spiel entscheiden. Leider vermochte es der TV nicht an die jüngsten Glanzleistungen anzuknüpfen und verlegte sich wieder auf die Rolle des Beobachters. Nun ging nichts mehr zusammen. Fehler in der Annahme, Positionierung und Zuspiel häuften sich und der Angriff scheiterte zuletzt am Netz oder im Aus. So musst Coesfeld nur servieren und konnte nur mit kosmetischen Eingriffen zuschauen, wie der TV die Spielzüge reihenweise selbst vergeigte und der SG die Punkte auf dem Präsentierteller schenkte. Mit nur zwei Zählern im Gepäck ging der TV unter und bezahlte so sein Lehrgeld gegen die alteingesessene SG.

 

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